Hallo
Am Dienstag hatte ich am Zenzenhof (direkt an der Brennerautobahn) beim ÖAMTC mein Fahrtechnik und Sicherheitstraining das jetzt mit dem Erwerb des A Scheins verpflichtend ist.
Für mich als "Senior" Anfänger mit Mopederfahrung vor ca. 30 Jahren war dieser Tag eine wirklich wichtige und lehrreiche Erfahrung aus dem ich sicher wichtige fahrtechnische Details mitnehmen konnte und auch in Zukunft anwenden werde.
Wir hatten auch Prachtwetter ( am Asphalt an die 35°), dass sich mit voller Adjustierung sicher wie mind. 50° anfühlte und schon an die Grenze ( nicht nur an meine es waren auch deutlich jüngere Teilnehmer/innen dabei) des belastbaren ging.
Fazit: wichtig für jeden Motorradfahrer Anfänger/in, egal welches Alter!
Schöne Grüße aus Tirol
Bernhard
Deauville-Eisstockturnier am 7.2.2026 in Linz!
Motorrad Mehrphasen Training
- sani_08
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Re: Motorrad Mehrphasen Training
Mir gings ähnlich!
Die Typen haben wirklich was drauf!
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Liebe Grüße aus dem Waldviertel
Gerhard
2007 - 2011 NT650 Deauville ........... 37.000 km
2012 - 2023 XL1000 Varadero ........ 100.000 km
seit 2024 CRF1100 AfricaTwin ......... 18.000 km

Gerhard
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Re: Motorrad Mehrphasen Training
Hallo Bernhard
Du hast vollkommen recht
Ein, zwei Fahrsicherheitstrainings in jeder Saison sollte sich jeder Biker "gönnen"
Egal wie lange man schon fährt
Es gibt da für jede Zielgruppe einen passenden Kurs.
Bezügl. der Fahrsicherheit würde ich darüber hinaus auch jedem Biker ein ABS zusätzl. empfehlen
Unglaubliche Bremsunterschiede, vor allem bei Notbremsungen egal auf welchem Untergrund
Jetzt im Juli mache ich heuer bereits meinen 2. Fahrtechnikkurs.
lg Karl
Du hast vollkommen recht
Ein, zwei Fahrsicherheitstrainings in jeder Saison sollte sich jeder Biker "gönnen"
Bezügl. der Fahrsicherheit würde ich darüber hinaus auch jedem Biker ein ABS zusätzl. empfehlen
Jetzt im Juli mache ich heuer bereits meinen 2. Fahrtechnikkurs.
lg Karl
...es kommt nicht darauf an, wie alt man wird sondern wie man alt wird !
liebe Grüße
Karl
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bjunker
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Re: Motorrad Mehrphasen Training
Hallo Karl!
Ja, das mit dem ABS stimmt - unsere gute Deauville ist da schon sehr gut mit dem Combinied ABS ausgerüstet, meiner Meinung nach müsste ABS für die Hersteller verpflichtend sein. Bin mir sicher das das noch so kommt.
Eins hätte ich aber nicht gewusst, dass der Bremsweg mit ABS nicht kürzer ist als ohne. Natürlich muss man dafür sein Motorrad dementsprechend kennen und beherrschen so wie unser Fahrlehrer am Dienstag wie er uns das vorgezeigt hat.
Ich werde im Frühjahr vor der Motorradsaison wieder ein Fahrsicherheitstraining besuchen.
Schöne Grüße aus Tirol und eine unfallfreie Saison wünscht dir
Bernhard
Ja, das mit dem ABS stimmt - unsere gute Deauville ist da schon sehr gut mit dem Combinied ABS ausgerüstet, meiner Meinung nach müsste ABS für die Hersteller verpflichtend sein. Bin mir sicher das das noch so kommt.
Eins hätte ich aber nicht gewusst, dass der Bremsweg mit ABS nicht kürzer ist als ohne. Natürlich muss man dafür sein Motorrad dementsprechend kennen und beherrschen so wie unser Fahrlehrer am Dienstag wie er uns das vorgezeigt hat.
Ich werde im Frühjahr vor der Motorradsaison wieder ein Fahrsicherheitstraining besuchen.
Schöne Grüße aus Tirol und eine unfallfreie Saison wünscht dir
Bernhard
- Reinhold
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Re: Motorrad Mehrphasen Training
Hallo!
Also ich bin ein Verfechter des ABS ! (und das war auch ein Mitgrund für die Kaufentscheidung zu Gunsten einer Deauville)
Bei allem Respekt vor dem Können langjähriger Motorradfahrer glaube ich dennoch, dass das ABS in 99% der Not/Vollbremsungen kürzere Bremswege ermöglicht.
Wer kann schon in der Schrecksekunde die Fahrbahnbeschaffenheit (nass/trocken, glatter/griffiger Asphalt, Bodenmarkierungen, Änderungen der Haftwerte auf der Bremsstrecke) analysieren, um eine optimale Bremsung hinzulegen?
Mit ABS kann man im Fall des Falles ja doch herzhafter zugreifen.
Bei meinem Fahrsicherheitstraining haben wir auch den Bremsweg von Auto und Motorrad verglichen. Beide haben prinzipiell den gleichen Bremsweg - nur ein Auto ist leichter zu beherrschen! Unser Trainer meinte, in einem Auto voll aufs Bremspedal zu treten, könne jeder. Da helfen heutzutage schon Bremsassistent, ABS und andere technische Errungenschaften mit. Beim Motorrad ist der Fahrer doch wesentlich mehr gefordert.
Allseits gute Fahrt!
Reinhold
Also ich bin ein Verfechter des ABS ! (und das war auch ein Mitgrund für die Kaufentscheidung zu Gunsten einer Deauville)
Bei allem Respekt vor dem Können langjähriger Motorradfahrer glaube ich dennoch, dass das ABS in 99% der Not/Vollbremsungen kürzere Bremswege ermöglicht.
Wer kann schon in der Schrecksekunde die Fahrbahnbeschaffenheit (nass/trocken, glatter/griffiger Asphalt, Bodenmarkierungen, Änderungen der Haftwerte auf der Bremsstrecke) analysieren, um eine optimale Bremsung hinzulegen?
Mit ABS kann man im Fall des Falles ja doch herzhafter zugreifen.
Bei meinem Fahrsicherheitstraining haben wir auch den Bremsweg von Auto und Motorrad verglichen. Beide haben prinzipiell den gleichen Bremsweg - nur ein Auto ist leichter zu beherrschen! Unser Trainer meinte, in einem Auto voll aufs Bremspedal zu treten, könne jeder. Da helfen heutzutage schon Bremsassistent, ABS und andere technische Errungenschaften mit. Beim Motorrad ist der Fahrer doch wesentlich mehr gefordert.
Allseits gute Fahrt!
Reinhold
-
BoDeau
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- Registriert: Dienstag, 25. August 2009, 16:26
- Deauville Modell: Ich fahre keine Deauville
- Kilometer/Jahr (ca.):: 5000
- Wohnort: an Deutschlands Südsee
Re: Motorrad Mehrphasen Training
Hallo!
Dem schließe ich mich an! Auch für mich ist die Notsituation der wichtigste Grund für den Kauf eines ABS. Denn ich bin mir leider ziemlich sicher, dass ich bei einer Notbremsung nicht alle Infos über die gesamte Bremsstrecke habe oder erfassen kann (Straßenbelag, Flecken, Markierungen, Steinchen), die ich für eine optimale Bremsung bräuchte. Und deshalb würde ich bei einer Schreckbremsung sicher viel Bremsweg verschenken, weil ich aus Angst vor einem blockierenden Vorderrad nicht stark genug bremsen würde. Der in bestimmten Situationen bei optimaler Bremsung kürzere Bremsweg OHNE ABS ist aus diesem Grund eine theoretische Größe für mich.
Allerdings ist nach dem, was ich bisher darüber gelernt habe, eine Situation auch mit ABS ziemlich gefährlich: Notbremsung in Schräglage, also wenn der Vorderreifen hohe Seitenführungskräfte abfangen muss. Zu scharfes Bremsen kann dann, mit oder ohne ABS, zum Überschreiten der Haftungsreserven und schnell zum Sturz führen. Da das auch ohne ABS gefährlich ist, sehe ich das nicht als Argument gegen ABS. Wohl aber als einen Grund, auch mit ABS auf der Hut zu sein! Hat da jemand mehr Erfahrung? (Hoffentlich keine schlechten!!)
Gruß Klaus
Dem schließe ich mich an! Auch für mich ist die Notsituation der wichtigste Grund für den Kauf eines ABS. Denn ich bin mir leider ziemlich sicher, dass ich bei einer Notbremsung nicht alle Infos über die gesamte Bremsstrecke habe oder erfassen kann (Straßenbelag, Flecken, Markierungen, Steinchen), die ich für eine optimale Bremsung bräuchte. Und deshalb würde ich bei einer Schreckbremsung sicher viel Bremsweg verschenken, weil ich aus Angst vor einem blockierenden Vorderrad nicht stark genug bremsen würde. Der in bestimmten Situationen bei optimaler Bremsung kürzere Bremsweg OHNE ABS ist aus diesem Grund eine theoretische Größe für mich.
Allerdings ist nach dem, was ich bisher darüber gelernt habe, eine Situation auch mit ABS ziemlich gefährlich: Notbremsung in Schräglage, also wenn der Vorderreifen hohe Seitenführungskräfte abfangen muss. Zu scharfes Bremsen kann dann, mit oder ohne ABS, zum Überschreiten der Haftungsreserven und schnell zum Sturz führen. Da das auch ohne ABS gefährlich ist, sehe ich das nicht als Argument gegen ABS. Wohl aber als einen Grund, auch mit ABS auf der Hut zu sein! Hat da jemand mehr Erfahrung? (Hoffentlich keine schlechten!!)
Gruß Klaus
Gruß Klaus