Etwas verspätet, ich habe den zeitlichen Abstand benötigt, mein Erlebnis vom 31.12.2008 um 14.30 Uhr auf der B 52 zwischen Mörbisch am See und Rust:
Ich fuhr mit ca. 70 - 90 Km/h bei Sonnenschein, eisigem Wind, trockener Strasse und bei ca.
-3° C von Mörbisch Ri. Rust. Plötzlich sprang ein Reh von re. aus den Weingärten genau in meine Ville im Bereich Lenker, Seitenspiegel, Windschild u. Vorderrad. Wahrgenommen habe ich nur den wuchtigen Körper/Unterleib des springenden Reh's und dann kam der unvermeidliche Sturz.
Danach war die Ville ca. 30 Meter vor mir am Boden und das Reh humpelte sichtlich verletzt zum li. Strassenrand, wo es dann verstarb!
Eine PKW-Lenkerin, welche mit mir mündlichen Kontakt aufnahm verständigte über 144 Polizei und Rettung und nach kurzem KH-Aufenthalt in Eisenstadt (Untersuchung mit Röntgen) konnte ich mich abholen lassen.
Es wurden keine ernsthaften Verletzungen festgestellt. Eine Rippenprellung werde ich noch einige Tage (Wochen) spüren, die Ellbogen und beide Knie sind abgeschürft.
Wegwerfen kann ich die abgeschürften und aufgerissenen Stiefel, die Hose, die lange Unterhose, die Jacke, die Handschuhe, den Helm. Den Schaden meiner nun optischen "Naked-Bike-Ville" werde ich erst in der Folgewoche feststellen lassen...!
Bewusst reagieren kann man bei so einem direkten seitlichen Rehkontakt absolut nicht mehr, man braucht eben seinen persönlichen "Schutzengel",
Ich will euch alle nicht beunruhigen oder verunsichern aber ich glaube, dass eben auch so ein unerwartetes "Negativerlebnis" im Forum aufgezeigt werden sollte.
Heute kann ich schon mit Sicherheit sagen, daß ich spätestens im Frühjahr 09 wieder per Motorrad (Ville) unterwegs sein werde!
NG - Hans








