Fahrsicherheitstraining Schwechat
Verfasst: Freitag, 6. Mai 2011, 15:56
Hallo Viller-Gemeinde
Habe heute den Fahrtechnikkurs absolviert. Obwohl ich schon zig Jahre mit div. Bikes gefahren bin, seit 13 Jahren nahezu durchgehend, habe ich heute wieder einiges dazugelernt.
Ich muss auch gestehen, dass ich noch nie an einem solchen Training teilgenommen habe. Unterschwellig habe ich immer schon den Eindruck gehabt, dass ich im Langsamfahrbereich kleine Defizite hatte. Und genauso war es auch. Gerade für diesen Einsatzbereich konnte ich meinen Horizont sehr erweitern.
Insgesamt gab es 5 Stationen zu absolvieren. Am Schluss konnte man optional die Wippe befahren.
Und schon ging es los:
1. Station
Außenkreis fahren - mit entsprechender Blicktechnik (weit in die Kurve hinein) kein Problem.
Innenkreis fahren - hier war es nicht ganz so leicht. 8 Meter Durchmesser mit einem Haberkornhut in der Mitte. Hier
galt es wiederum die richtige Blicktechnik (immer zur Kreismitte
), ggf. entsprechendes Kupplungsspiel und Bremsen AUSSCHLIESSL. mit Fußbremse
anzuwenden. Nach ein Paar Runden in beide Richtungen ging es dann ....
2. Station
Slalom, einmal weiter gesteckt dann etwas enger - zuletzt kombiniert (pro umgefahrenen Hütchen, wäre eine "Gebühr" in der Kantine vorgesehen gewesen)
3. Station
Gassenfahren mit Schrittgeschwindigkeit. Wiederum mit entsprechender Blicktechnik, Kupplungsspiel iVm dosiertem Bremsen (Hinterrad) Beim Zurückfahren mussten 2 Holzbalken mit Fahrrinne der längs nach befahren werden. Hierbei kam einer in meiner Gruppe beinahe zu Sturz, da er die Fahrrinne nicht genau traf und diese sich dann "aufstellte" und ihm gleich einen Teil vom Motorrad heruntergerissen hatte.
Nach der Mittagspause gings dann weiter:
4. Station
Sehr enger Kurvenparcour abgesteckt mit Haberkornhüten mit einer "Spitzkehre". Geschwindigkeit konnte frei gewählt werden. War aber alles sehr sehr eng. Ging aber überraschend gut zum Durchfahren. Richtige Blicktechnik, dosierte Hinterradbremsen u.abgestimmtes Kupplungsspiel. Alles mal links herum - dann in die andere Richtung.
Beim Zurückfahren mussten dann mit der RECHTEN HAND 3 x so Holzstückchen (große Lollis) aus einer Vorrichtung herausgezogen werden und beim nächsten Hütchen wieder hineingesteckt werden. Es durfte nur mit der LINKEN HAND gelenkt werden. Durch Dosieren der Kupplung bekam man Vortrieb. (Megaschrittgeschwindigkeit - ABSTEIGEN VERBOTEN)
5. Station
Bremsübungen.
Beschleunigen auf ca. 50. Dann 2x nur mit der hinteren, 2x mit der vorderen und dann mehrmals kombiniertes Bremsen.
Als das funktionierte, dann das selbe nochmals aber nach dem Bremsen war ein Haken zu schlagen und eine kurvige Gasse zu durchfahren. Instruktor gab da die Hakenrichtung vor.
Doch noch nicht genug des Bremsens. Der Feuerwehrschlauch musste her und machte die Piste so richtig nass. Dann wurde aus 50 kmh wiederum notgebremst.
Das Bremsen war für mich wegen des ABS besonders interessant. Nach den ersten zögerlichen Versuchen, langte ich dann so richtig zu. Trocken und nass. Wahnsinn wie schnell und auch sicher zugleich ich zum Stehen kam
Kein Vergleich zu den nicht ABS Geräten in meiner 6 Mann Gruppe
Das ABS hatte ordentlich zu arbeiten
Bis dato hatte ich noch keine Gelegenheit dies so auszutesten.
War begeistert von der Veranstaltung. Habe enorm viel dazugelernt.
Einer der Instuktoren erzählte mir, dass heute ein Fahrer mit einer roten DEA sein Fzg. umgelegt hat. Hoffentlich niemand aus dem Forum bzw. hoffentlich ist nichts passiert. (Gesehen habe ich niemanden) Voriges Jahr traf es angebl. eine schwarze DEA.
lg Karl
Habe heute den Fahrtechnikkurs absolviert. Obwohl ich schon zig Jahre mit div. Bikes gefahren bin, seit 13 Jahren nahezu durchgehend, habe ich heute wieder einiges dazugelernt.
Ich muss auch gestehen, dass ich noch nie an einem solchen Training teilgenommen habe. Unterschwellig habe ich immer schon den Eindruck gehabt, dass ich im Langsamfahrbereich kleine Defizite hatte. Und genauso war es auch. Gerade für diesen Einsatzbereich konnte ich meinen Horizont sehr erweitern.
Insgesamt gab es 5 Stationen zu absolvieren. Am Schluss konnte man optional die Wippe befahren.
Und schon ging es los:
1. Station
Außenkreis fahren - mit entsprechender Blicktechnik (weit in die Kurve hinein) kein Problem.
Innenkreis fahren - hier war es nicht ganz so leicht. 8 Meter Durchmesser mit einem Haberkornhut in der Mitte. Hier
galt es wiederum die richtige Blicktechnik (immer zur Kreismitte
2. Station
Slalom, einmal weiter gesteckt dann etwas enger - zuletzt kombiniert (pro umgefahrenen Hütchen, wäre eine "Gebühr" in der Kantine vorgesehen gewesen)
3. Station
Gassenfahren mit Schrittgeschwindigkeit. Wiederum mit entsprechender Blicktechnik, Kupplungsspiel iVm dosiertem Bremsen (Hinterrad) Beim Zurückfahren mussten 2 Holzbalken mit Fahrrinne der längs nach befahren werden. Hierbei kam einer in meiner Gruppe beinahe zu Sturz, da er die Fahrrinne nicht genau traf und diese sich dann "aufstellte" und ihm gleich einen Teil vom Motorrad heruntergerissen hatte.
Nach der Mittagspause gings dann weiter:
4. Station
Sehr enger Kurvenparcour abgesteckt mit Haberkornhüten mit einer "Spitzkehre". Geschwindigkeit konnte frei gewählt werden. War aber alles sehr sehr eng. Ging aber überraschend gut zum Durchfahren. Richtige Blicktechnik, dosierte Hinterradbremsen u.abgestimmtes Kupplungsspiel. Alles mal links herum - dann in die andere Richtung.
Beim Zurückfahren mussten dann mit der RECHTEN HAND 3 x so Holzstückchen (große Lollis) aus einer Vorrichtung herausgezogen werden und beim nächsten Hütchen wieder hineingesteckt werden. Es durfte nur mit der LINKEN HAND gelenkt werden. Durch Dosieren der Kupplung bekam man Vortrieb. (Megaschrittgeschwindigkeit - ABSTEIGEN VERBOTEN)
5. Station
Bremsübungen.
Beschleunigen auf ca. 50. Dann 2x nur mit der hinteren, 2x mit der vorderen und dann mehrmals kombiniertes Bremsen.
Als das funktionierte, dann das selbe nochmals aber nach dem Bremsen war ein Haken zu schlagen und eine kurvige Gasse zu durchfahren. Instruktor gab da die Hakenrichtung vor.
Doch noch nicht genug des Bremsens. Der Feuerwehrschlauch musste her und machte die Piste so richtig nass. Dann wurde aus 50 kmh wiederum notgebremst.
Das Bremsen war für mich wegen des ABS besonders interessant. Nach den ersten zögerlichen Versuchen, langte ich dann so richtig zu. Trocken und nass. Wahnsinn wie schnell und auch sicher zugleich ich zum Stehen kam
War begeistert von der Veranstaltung. Habe enorm viel dazugelernt.
Einer der Instuktoren erzählte mir, dass heute ein Fahrer mit einer roten DEA sein Fzg. umgelegt hat. Hoffentlich niemand aus dem Forum bzw. hoffentlich ist nichts passiert. (Gesehen habe ich niemanden) Voriges Jahr traf es angebl. eine schwarze DEA.
lg Karl