Bonjour - Zurück aus Frankreich
Verfasst: Samstag, 13. September 2008, 01:59
Wir sind gestern von unserem Frankreich-Urlaub zurückgekommen. Eigentlich war es ja kein alleiniger Frankreich-Urlaub, sonderen ein Vorarlberg-Lichtenstein-Schweiz-Frankreich-Italien-Deutschland-Urlaub. Insgesamt sind wir in unserem 3-wöchigen Urlaub ca. 6500 km gefahren.
Über die Woche in Vorarlberg brauche ich hier wohl nicht mehr berichten. Der Aufenthalt in den Cevennen ( Gorges de l'Ardèche, Gorges du Tarn u.a.) war einfach toll. Das Wetter hat uns nicht im Stick gelassen und zeigte sich von seiner besten Seite. Bis auf zwei kleine Regenschauer gab es immer blauen Himmel. Auch die An- und Abreise durch die Schweiz, die französichen Alpen und die Provence war sehr schön.
Am Donnerstag fuhren wir auf der Heimfahrt noch bei tiefblauen Himmel über die Silvretta. Dann machten wir uns auf den Weg Richtung Graz. Unterwegs statteten wir noch Klaus in seinem neuen Lokal in Walchsee einen kurzen Besuch ab. Da für Freitag schlechtes Wetter vorausgesagt war wollten wir aber spätestens Donnerstagabend in Graz sein. Dies ging sich auch fast aus. Wie gesagt fast.
Um 18.15 Uhr fuhr ich auf der Umfahrung von Schladming in Richtung Graz. Dort staute sich der Verkehr an einer Baustellenampel. Ich hielt mein Fahrzeug an und stellte den Motor ab. Nach einigen Minuten setzte sich die Fahrzeugkollone vor mir in Bewegung. Ich startete und legte den Gang ein. Plötzlich hat es gekracht und wir lagen auf der Fahrbahn.
Ein hinter mir stehender LKW (40-Tonner) war zu früh losgefahren und ist mir auf das stehende Motorrad aufgefahren. Der LKW hat das Motorrad am Topcase und am rechten Kofferdeckel getroffen. Dadurch wurde das Motorrad nach links gedrückt. Ich konnte das Motorrad nicht mehr halten und und wir stürzten auf die Gegenfahrbahn, wo wir uns mehr oder weniger erfolgreich abrollten.(ihr könnt euch nicht vorstellen, wie groß so ein LKW aussieht wenn man vor ihm auf der Fahrbahn liegt) Zum Glück kam zu diesem Zeitpunkt gerade kein Fahrzeug entgegen. Ich selbst wurde durch den Sturz nicht verletzt. Alexandra zog sich eine Prellung am Handgelenk und eine Beckenprellung mit einem handtellergoßem Hämathom an der Pobacke zu.
Am Motorrad wurde das Topcase, beide Kofferdeckel, die Sturzbügelabdeckung und der Schalthebel beschädigt.
Durch die Untersuchungen im Krankernhaus und der polizeilichen Unfallaufnahme war es schließlich fast 22.00 Uhr geworden. Da sich Alexandra ohnehin etwas schwer beim Sitzen tat und ich nicht unbedingt fast 200 km im Dunkeln fahren wollte, übernachteten wir in Schladming. Am Vormittag des 12.09.2008 sind wir dann doch noch trocken (aber nicht ganz unversehrt) nach Hause gekommen.
So jetzt reicht es für heute. Ein paar Bilder und eine genauere Routenbeschreibung werde ich wenn ich Zeit habe zu einem späteren Zeitpunkt zusammenstellen.
Bonne nuit
Gerhard
Über die Woche in Vorarlberg brauche ich hier wohl nicht mehr berichten. Der Aufenthalt in den Cevennen ( Gorges de l'Ardèche, Gorges du Tarn u.a.) war einfach toll. Das Wetter hat uns nicht im Stick gelassen und zeigte sich von seiner besten Seite. Bis auf zwei kleine Regenschauer gab es immer blauen Himmel. Auch die An- und Abreise durch die Schweiz, die französichen Alpen und die Provence war sehr schön.
Am Donnerstag fuhren wir auf der Heimfahrt noch bei tiefblauen Himmel über die Silvretta. Dann machten wir uns auf den Weg Richtung Graz. Unterwegs statteten wir noch Klaus in seinem neuen Lokal in Walchsee einen kurzen Besuch ab. Da für Freitag schlechtes Wetter vorausgesagt war wollten wir aber spätestens Donnerstagabend in Graz sein. Dies ging sich auch fast aus. Wie gesagt fast.
Um 18.15 Uhr fuhr ich auf der Umfahrung von Schladming in Richtung Graz. Dort staute sich der Verkehr an einer Baustellenampel. Ich hielt mein Fahrzeug an und stellte den Motor ab. Nach einigen Minuten setzte sich die Fahrzeugkollone vor mir in Bewegung. Ich startete und legte den Gang ein. Plötzlich hat es gekracht und wir lagen auf der Fahrbahn.
Ein hinter mir stehender LKW (40-Tonner) war zu früh losgefahren und ist mir auf das stehende Motorrad aufgefahren. Der LKW hat das Motorrad am Topcase und am rechten Kofferdeckel getroffen. Dadurch wurde das Motorrad nach links gedrückt. Ich konnte das Motorrad nicht mehr halten und und wir stürzten auf die Gegenfahrbahn, wo wir uns mehr oder weniger erfolgreich abrollten.(ihr könnt euch nicht vorstellen, wie groß so ein LKW aussieht wenn man vor ihm auf der Fahrbahn liegt) Zum Glück kam zu diesem Zeitpunkt gerade kein Fahrzeug entgegen. Ich selbst wurde durch den Sturz nicht verletzt. Alexandra zog sich eine Prellung am Handgelenk und eine Beckenprellung mit einem handtellergoßem Hämathom an der Pobacke zu.
Am Motorrad wurde das Topcase, beide Kofferdeckel, die Sturzbügelabdeckung und der Schalthebel beschädigt.
Durch die Untersuchungen im Krankernhaus und der polizeilichen Unfallaufnahme war es schließlich fast 22.00 Uhr geworden. Da sich Alexandra ohnehin etwas schwer beim Sitzen tat und ich nicht unbedingt fast 200 km im Dunkeln fahren wollte, übernachteten wir in Schladming. Am Vormittag des 12.09.2008 sind wir dann doch noch trocken (aber nicht ganz unversehrt) nach Hause gekommen.
So jetzt reicht es für heute. Ein paar Bilder und eine genauere Routenbeschreibung werde ich wenn ich Zeit habe zu einem späteren Zeitpunkt zusammenstellen.
Bonne nuit
Gerhard